Goodbye Israel, hello Slovenia

Nach zwei Jahren Israel folgt jetzt erstmal ein Intermezzo in Slowenien:

Fredy Gareis ist Stadtschreiber von Maribor 2012

Das Stadtschreiber-Stipendium des Deutschen Kulturforums östliches Europa geht 2012 in die Europäische Kulturhauptstadt Maribor/Marburg a. d. Drau.

Eine vom Deutschen Kulturforum östliches Europa berufene Jury, der auch ein Vertreter der Europäischen Kulturhauptstadt Maribor sowie der Kulturattaché der Slowenischen Botschaft in Berlin angehörte, entschied sich für den Journalisten Fredy Gareis als Stadtschreiber Maribor/Marburg an der Drau 2012. Er setzte sich gegen 24 weitere Bewerber durch.
Das Stadtschreiber-Stipendium des Deutschen Kulturforums östliches Europa, das im Jahr 2012 zum vierten Mal vergeben wird, soll das gemeinsame kulturelle Erbe der Deutschen und ihrer Nachbarn in jenen Regionen Mittel- und Osteuropas, in denen Deutsche gelebt haben bzw. heute noch leben, in der breiten Öffentlichkeit bekannt machen. Außerdem soll es außergewöhnliches Engagement für gegenseitiges Verständnis und interkulturellen Dialog fördern.

 

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Eichmann-Prozess auf Youtube

Die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem hat auf ihrem YouTube Kanal das gesamte Filmmaterial zum Eichmann-Prozess hochgeladen. Insgesamt 200 Stunden Verfahren und Zeugenaussagen. Sehr sehenswert.

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Die digitale Intifada

Die Bilder der Revolutionen in Tunesien und Ägypten gingen um die Welt; eine große Rolle haben dabei Twitter und Facebook gespielt, über die sich die Jugend koordinierte. Dem Beispiel Ägyptens folgend, das schon immer ein Inkubator für die arabische Welt war, rauft sich die Jugend in Palästina – also im Westjordanland und in Gaza – digital zusammen, gründet Facebook-Gruppen, twittert, bloggt – um ihren Stimmen endlich Gehör zu verschaffen.

Das ganze lief als Radiostück auf Dradio Wissen. Hier geht’s lang

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Zurück in Jerusalem

Gibt es eigentlich irgendwo schlechter gelaunte oder arrogantere Grenzbeamte als in Israel? Immerhin diesmal nicht für einen Pakistani gehalten worden. Back in Jerusalem. Palästinenser planen Demos nach ägyptischen Vorbild am nächsten Dienstag. Ein Tag Kairo als Verschnaufpause muss erstmal wieder langen.

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Krisenkommunikation

Mal genau hinschauen. Seht ihr die ganzen Tisch, die auf den Balkonen montiert sind? Da stehen die mobilen Satschüsseln drauf, mit denen wir hier kommunizieren, weil Internet und Telefon entweder selten oder nur sehr unzuverlässig funktionieren. Die Satschüsseln stürzen aber auch gerne mal ab; ziemliches Rock’n'Roll-Gerät. Am späten Nachmittag, wenn alle ihre Beiträge überspielen müssen, rennen die Journalisten wie wild durch das Hotel in Benghasi, weil mindestens einer ein Problem mit dem Gerät hat, sein Stück nicht rüber kriegt oder die Live-Schalte zusammengebrochen ist.

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Images from the Front in Ajdabiya

Merkwürdige, wenn nicht faszinierende Stimmung in Ajdabia, 160 Kilometer südlich von Benghasi – Mischung aus Gelassenheit und Einsatzwillen. Die Oppositionellen bereiten ihr Waffenarsenal auf den Kampf mit Gaddafi’s Truppen vor, Pick-Up Trucks auf denen schwere Artilleriegeschütze montiert sind, Massen von Leuten, die Waffen auseinander nehmen, putzen, ölen und ausrichten.

60 Kilometer weiter, in Brega, wüten die Kämpfe, und je später der Tag, desto mehr Krankenwagen kommen zurück gerast. Fällt Brega an Gaddafi’s Truppen, stehen sie morgen hier in Ajdabia. Die Rebellen holen anscheinend alle zur Verfügung stehenden Waffen, und wenn da nicht die Soldaten wären, die übergelaufen sind, sähe es nach einem reinen Amateurhaufen aus.

Die Luft ist schwer mit den Testläufen der Geschütze. Alles ein wenig improvisiert. Die Söldner auf Gaddafi’s Seite werden nicht anders aussehen.

In Brega wird es wahrscheinlich eine blutige Nacht. Die Krankenhäuser sind schon jetzt überfordert. Morgen geht es vielleicht dort hin; kommt darauf an, wie die Nachrichtenlage ist.

Auf dem Weg zurück über den Enthusiasmus nachgedacht, mit dem sie sich in den Kampf stürzen. Vielleicht weil sie so wenig zu verlieren, aber viel zu gewinnen haben?

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Ägyptens junge Revolutionäre

Kurzer Nachtrag aus der ägyptischen Revolution. Folgende Radioreportage haben meine Recherchen in Kairo ergeben.

Volksaufstände erschüttern die arabische Welt und bringen die alten Regimes zu Fall. Vielleicht ist es der Aufbruch in eine neue Zeit. Meist ist es die junge Bevölkerung, wie in Ägypten, die gut vernetzt und digital organisiert auf die Straße geht.

Die Bilder der Millionenproteste auf dem Tahrir-Platz in Kairo gingen um die Welt, doch nun fängt die Arbeit erst richtig an, sagen viele der jungen Leute und beginnen, sich politisch zu organisieren, um sicherzustellen, dass der Aufstand nicht umsonst war.

Hier gehts zur Radioreportage auf Dradio Wissen.

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